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ZiSMed Zentrum fuer interdisziplinaere Sexologie und Medizin, Minervastrasse 99, 8032 Zuerich
 

Tipps für die ausgewogene Ernährung

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Ausgewogene Ernährung heisst...

  • Mit Genuss essen
  • Das Hunger-Sättigungsgefühl beachten
  • Für jede Mahlzeit Zeit nehmen, langsam und gut kauen
  • Vor allem qualitativ hochwertige Produkte bevorzugen und Fertiggerichte meiden
  • Täglich Frischkost in Form von Gemüse, Salat und Obst
  • Die pflanzlichen Nahrungsmittel bilden die Basis, tierische dienen als Beilage gemäss der Lebensmittelpyramide
  • Nicht täglich Süsses essen
  • Vorsicht im Umgang mit Fett, hochwertige Pflanzenöle einsetzen
  • Rituale und regelmässige Mahlzeiten bringen Ruhe in den Tag
  • Gewürze und Kräuter unterstützen die Gesundheit, regen die Verdauung an und entgiften

Probleme moderner Ernährung

Durch die Entwicklung zur Wohlstandsgesellschaft haben sich die Ernährungsgewohnheiten verändert. Die heutige Ernährung in den westlichen Industriegesellschaften ist als «nicht bedarfsgerecht» zu bezeichnen. Mit dieser Entwicklung entstehen ernährungsabhängige Erkrankungen.

80 Prozent der Krankheiten entwickeln sich wegen einer denaturierten, einseitigen, zu fetten und kalorienreichen Kost und eines zu hohen Fleischverzehrs. Insgesamt verursachen diese Erkrankungen (sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Diabetes Typ II, metabolisches Syndrom) annähernd ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen (WHO). Dies ist ein deutlicher Hinweis auf eine unzureichende Nährstoffzufuhr trotz Überangebot und Vielzahl an Nahrungsmitteln!

Ernährungssituation früher und heute

Der moderne Mensch ist genetisch immer noch der Ernährung von Jägern und Sammlern angepasst. Deren Nahrung bestand aus Früchten, Pflanzen, Wurzeln, Samen, Nüssen, Wild, Fisch und Eiern und war zu 50 bis 80 Prozent pflanzliche und nur zu 20 bis 50 Prozent tierischen Ursprungs. Heutzutage besteht die Durchschnittsnahrung zu über 60 Prozent aus tierischen Produkten domestizierter Aufzucht. Auch hinsichtlich der Nahrungsqualität zeigen sich beträchtliche Unterschiede:

  • Fleisch: tierisches Protein wurde vor allem durch den Verzehr von Wild aufgenommen. Wildtiere enthalten ca. 4 bis 5 Prozent Fett, das aufgrund der Ernährung mit Moosen und Farnen vor allem aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit einem sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren (EPA) besteht. Das Fleisch modern domestizierter Tiere besteht aus über 30 Prozent Fett; Omega-3-Fettsäuren sind keine enthalten.
  • Pflanzliche Nahrung: diese war wesentlich vielseitiger als heute (Früchte, Wurzeln, Samen, Nüsse). Die Nahrung enthielt viel Protein, Stärke, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und qualitativ hochwertige Fette. Salz und Zucker in reiner Form sowie Milch und Getreide fehlten weitgehend.

Hauptunterschiede zwischen der Ernährung einst und jetzt

  • Die Fettaufnahme ist heute ca. doppelt so hoch, die Qualität schlechter. Früher wurden mehr Omega-3-Fettsäuren und andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren zugeführt.
  • Der Zuckerverbrauch ist bis zum 10-fachen angestiegen.
  • Die Aufnahme an Vitaminen und Mineralstoffen war früher sehr viel höher.
  • Die Ballaststoffzufuhr ist heute im Mittel um 60 Prozent zu gering, bezogen auf die täglich erforderliche Zufuhr.

Charakteristika moderner Ernährung

  • Energie wird zunehmend durch Fett, einfache Kohlenhydrate, tierisches Eiweiss sowie Alkohol zugeführt. Dadurch ist die Energiebilanz häufig positiv, d.h. es wird weitaus mehr Energie aufgenommen als der Körper tatsächlich benötigt.
  • Die Diskrepanz zwischen empfohlener und zugeführter Energiemenge wird mit zunehmendem Lebensalter viel grösser.
  • Der Verzehr von Fett (vor allem tierisches Fett) liegt deutlich über den Empfehlungen.
  • Der durchschnittliche Verzehr von (langkettigen) Kohlenhydraten liegt deutlich unter den Empfehlungen. Der hohe Verzehr von kurzkettigen Kohlenhydraten (Zucker) bei Jugendlichen ist hier als besonders ungünstig zu bewerten.
  • Ca. 70 Prozent der Lebensmittel, die konsumiert werden, sind industriell weiterverarbeitet, sterilisiert, pasteurisiert und raffiniert. Sie enthalten Zusatzstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und Stabilisatoren.

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Probleme moderner Ernährung

Wann eignet sich eine Ernährungstherapie?

Therapieziele

Inhalt der Ernährungstherapie

Team naturheilkundliche Ernährungstherapie

Tipps für die Ernährung mit den Jahreszeiten

Granola-Rezept

 

 

Team Naturheilkundliche Ernährungstherapie

Antonia Scheidegger

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