Pflanzenheilkunde, orthomolekulare Medizin

Naturheilkundliche Therapieverfahren wie die orthomolekulare Medizin und die Pflanzenheilkunde haben das Ziel, die Patientin so zu unterstützen und zu begleiten, dass sich ihr Organismus aus eigener Kraft regulieren kann. Hilfe zur Selbsthilfe und dem eigenen Körper vertrauen zu lernen sind wichtige Aspekte der Behandlung.

Meistens werden die orthomolekulare Medizin und die Pflanzenheilkunde kombiniert, es können jedoch beide Therapiemethoden einzeln angewendet werden.

 

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Die Therapie mit Heilpflanzen beruht auf einem grossen Erfahrungsschatz bei akuten und chronischen Erkrankungen. Sie werden in Form von Tee, einer Tinktur oder einem Fertigpräparat eingenommen. Auch in äusserlichen Anwendungen wie Sitzbädern oder Wickeln kommen sie zum Einsatz.

Ich arbeite mit der westlichen und der chinesischen Phytotherapie – je nachdem, was mir in der jeweiligen Situation geeigneter scheint. Während in der westlichen Phytotherapie oft Arzneimittel mit nur einer Heilpflanze empfohlen werden, handelt es sich in der chinesischen Medizin immer um Mischungen, die mehrere Pflanzen beinhalten.

Auch in der Pflanzenheilkunde ist eine genaue Anamnese und Diagnose vor der Verabreichung von grosser Wichtigkeit. Die Phytotherapie zeichnet sich durch eine hohe Arzneimittelsicherheit aus, da Nebenwirkungen bei sachgemässer Anwendung selten sind.

 

Bei welchen Anliegen eignet sich die Pflanzenheilkunde?

Frauenheilkunde

  • Menstruation
    • schmerzhafte, zu starke, ausbleibende oder unregelmässige Blutung
    • PMS (Prämenstruelles Syndrom)
    • Zyklusregulierung nach Pilleneinnahme oder bei Kinderwunsch
  • Eierstockzysten
  • Blasenentzündungen
  • Scheidenentzündungen/Pilzerkrankungen der Scheide
  • Schwangerschaft
    • Übelkeit, Kopf-/Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Verdauungsprobleme, Karpaltunnelsyndrom
    • Steisslage des Kindes
    • Geburtsvorbereitende Akupunktur
    • Geburtseinleitung bei Terminüberschreitung
  • Stillprobbleme
    • zu wenig Milch
    • Milchstau
  • Wechseljahre
    • Hitzewallungen, Schlafstörungen, Energiemangel, trockene Schleimhäute, Stimmungsschwankungen

Weitere Indikationen

  • Verdauungsbeschwerden
  • Allergien
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Erschöpfungszustände
  • Zu hoher/zu niedriger Blutdruck
  • Erkrankungen des Atmungstraktes

 

Team Pflanzenheilkunde, orthomolekulare Medizin

Elisabeth Cejas